Good Bye, Lenin!
Good Bye, Lenin!
Darsteller: Daniel Brühl, Katrin Sass, Chulpan Khamatova
Inhalt
Nach dem Fall der Berliner Mauer erwacht Alex’ Mutter aus einem längeren Koma. Weil sie sich körperlich schonen soll und der gesellschaftliche Umbruch sie erschüttern könnte, versucht Alex, ihr die vertraute DDR-Welt in der Wohnung zu erhalten. Seine liebevoll gemeinte Inszenierung wird immer aufwendiger. Zwischen Fürsorge, Wahrheit und eigener Lebensgestaltung entstehen neue Konflikte.
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Hinweis
Krankheit, Koma und familiäre Belastung.
Therapeutische Einordnung
Alex will schützen und übernimmt dabei zunehmend die Deutungshoheit über das Erleben seiner Mutter. Die Komik macht eine ernsthafte Frage zugänglich: Wann wird Fürsorge zur Kontrolle? Zugleich erzählt der Film von Verlusten, die mit politischen und biografischen Veränderungen verbunden sind. In der Reflexion können Loyalität, Abschied von vertrauten Bildern und die Fähigkeit, anderen eine eigene Wirklichkeit zuzugestehen, nebeneinanderstehen.
Fragen zum Selbst-Nachspüren
- Wann verschweige ich etwas aus Fürsorge?
- Wo nehme ich anderen Entscheidungen ab?
- Welche vertraute Welt möchte ich bewahren?
- Wie gehe ich mit Veränderungen um, die ich nicht steuern kann?
- Was bedeutet ein ehrlicher und zugleich achtsamer Umgang?
Wenn Fragen zu diesem Film beschäftigen, können diese gerne in einer Sitzung vertieft werden.