25 km/h
Inhalt
Nach dem Tod ihres Vaters treffen die Brüder Christian und Georg nach vielen Jahren wieder aufeinander. Aus einem alten Jugendtraum entsteht eine gemeinsame Reise mit ihren Mofas quer durch Deutschland. Unterwegs brechen alte Konflikte auf, gleichzeitig wird eine Form von Nähe möglich, die im gewohnten Leben keinen Raum hatte.
Themenräume
Schlagwörter
Hinweis
Tod des Vaters, familiäre Konflikte.
Therapeutische Einordnung
Die Reise ist weniger Flucht als Unterbrechung festgewordener Lebensformen. Beide Brüder müssen sich mit Entscheidungen auseinandersetzen, die sie getroffen oder vermieden haben. Der Film eignet sich für die Frage, ob Entwicklung immer ein neues Ziel benötigt oder manchmal zunächst einen Spielraum, in dem andere Erfahrungen wieder möglich werden.
Fragen zum Selbst-Nachspüren
- 1. Welche früheren Möglichkeiten habe ich vollständig hinter mir gelassen?
- 2. Welche davon verdienen einen zweiten Blick?
- 3. Welche Rolle spiele ich innerhalb meiner Familie?
- 4. Wo könnte Zweckfreiheit wieder Bewegung ermöglichen?
Wenn Fragen zu diesem Film beschäftigen, können diese gerne in einer Sitzung vertieft werden.